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Fremdweisheit

'Ich liebte zu lieben, weil ich der Liebe bedurfte' (Augustinus)

8.4.06 22:04

bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


justsomebody (13.4.06 20:44)
Und am Ende bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Und die Liebe ist die größte unter Ihnen!

Ja man badarf der Liebe - jeder Bedarf der Liebe, wer sie dann wirklich nicht nur geben kann, sondern auch empfangen darf ist seelig!

Vielleicht war auch Augustinus ein Seeliger!
Wie neidisch man sein kann!


Paul A. (14.4.06 12:12)
Liebe - pahhh, nur ein weiteres Instrument die Menschheit zu unterjochen, ein riesengroßer Betrug, ein Bild auf dass alle sehnsüchtig blicken, seufzen und sich einem Ideal unterwerfen, was am Ende nur eines bringen wird: ein schlechtes Gefühl.


justsomebody (14.4.06 13:32)
Wahrscheinlich endet Liebe so! Aber hat mir doch ein guter Freund geflüsstert, die Zeit so lange sie existiert ist schön, man darf sie also nicht schlecht reden. Nur was ist die Liebe eigentlich, vielleicht reden wir über etwas was gar nicht existiert sonderen nur einem Wunsch von uns entspricht! Dann wiederum stellt sich die Frage, warum wünschen wir uns die Liebe, wenn sie am Ende doch nur ein schlechtes Gefühl bringt?


Niklas (14.4.06 14:11)
"Liebe - biologisch gesehen nichts mehr, als riesige Mengen Schokolade!" (Al Pacino in Devils Advocate)


justsomebody (14.4.06 17:07)
Tja dann kann man sich wohl daran überfressen, oder! Erst ist es zuckersüß - Und dann, was bleibt? Ein schlechtes Gefühl natürlich!
Wir drehen uns im Kreis.


ethan (14.4.06 18:10)
Ich glaube man sollte Augustinus andersrum verstehen: Ist es die Liebe, die das schlechte Gefühl hinterlässt, oder eine an sie gekoppelte Erwartung?

Augustinus sagt: Ich liebte zu lieben (aktiv zu sein, zu geben) weil ich Liebe bedurfte (aktives bedürfnis nach passivem nehmen, etwas erhalten).

Das kann man in zwei Richtungen verstehen: Liebe hat nix mit einem Partner zu tun, sondern ist ein Instrument der eigenen Bedürfnisbefriedigung. Der nicht wenig maßgeblich auf Augustinus fußende christliche Kontext von Liebe dürfte in dieser Sichtweise dennoch ein 'Gegenseitig' ein Aspekt der Nächstenliebe vermuten lassen.

Andererseits ist 'Liebe' dann aber auch was rein subjektives, etwas gerechtes, etwas faires, etwas gebenUNDnehmen und gleichzeitig auf die Erkenntnis gepflanzt, dass man es selbst ist der sie braucht.

Ein 'sich schlecht fühlen' kommt dann doch nur durch die Verwehrung weiterer Liebe durch einen vormaligen Liebes-Partner :-7 zu stande. Unschön - zugegebenermaßen. Der Rest ist reine Konstruktion. Der ganze RIESIGE Rest, der noch an 'Liebe' mit dran hängt, ist - da geb ich Atreides Recht - ein riesengroßer Schmuuuuuu.

Meine Meinung - Vielleicht schlaf ich auch nochmal ne Nacht drüber :P
ethan

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